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Irie Diary

tribute to loved one

Hier war es lange still, obwohl so viel passiert und an jeder Ecke relevante Gedanken und Ideen auftauchen. Und gleichzeitig inneres leise sein, sortieren, lauschen auf Antworten zur Frage nach dem Warum?

Im letzten Sommer ist wie aus dem Nichts mein liebes Familienmitglied an Krebs erkrankt und hat samt Family (2 Kids 9+10) eine krasse Reise angetreten. Das Extrem zwischen Vertrauen ins Universum und den Prognosen der Medizin hätte grösser nicht sein können. Kein Happy End.

Die Heldin dieser Reise hatte eine enorme Demut dem Leben und dem Tod gegenüber sowie eine enorme Kraft ihr Schiksal zu meistern. Gegen Ende war ein erster Blick ins Jenseits die Brücke, die an den darauf folgenden Tagen zu einem friedvollen grande Finale 0:30 ihres Geburtstags führte. Der Held dieser Reise mobilisierte mehr als all seine Kraft um sie dabei zu begleiten. Rückblickend lässt sich das sanft umschreiben aber es war die krasseste Zeit ever.

Und doch … Liebe ist unendlich, es fühlt sich an wie ein formales Ende doch im Herzen finden weiterhin Begegnungen statt, klingt ihre Heiterkeit weiter. Die Kinder – wir alle … weinen auch ihre Tränen und teilen auch ihre Freude.

Es ging gut weiter… bei einem solchen Ereignis, ist die Welt voller Liebe und Support, viele Hände tragen mit und die Freude über alles was gelingt hat ebenso Platz wie der Schmerz.

Wenn dann „Memories“ im Radio läuft und du mitsingst mit ihrer Tochter, die so schön singen kann und es so gerne tut (und den Text noch gar nicht versteht) dann sind sich Himmel und Erde so nah, dass es sich real anfühlt.

Diese ganz persönliche Selection, über die Loop-Liste während die Welt Kopf stand. Rebellion, Trost, Vertrauen, Kraft… ne richtige Lyrics-Selection!
Wie gerne würde ich eure Geschichten zu euren Songs lesen!

Fotorcredit Titelbild @Frans van Heerden

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