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Irie Diary

Relax & Release

Kürzlich bin ich über Zeilen „gestolpert“ die mich voll geflasht haben. Ist euch das auch schon mal passiert? Da liest oder hörst du was und BAM! hältst du den Atem an, kriegst Gänsehaut oder stehen dir plötzlich Tränen in den Augen.

„The walls you’ve built to protect you,
are the same walls blocking your blessings.“

Stephan Labossiere

Als Lösung empfiehlt Stephan Labossiere emotionalen Detox in 3 Schritten
(bei traumatischen Ereignissen therapeutische Begleitung suchen):

1. Eine „Who hurt me list“ erstellen, in der alle Menschen gelistet werden die einem in den Sinn kommen, wenn man sich fragt: „Wer hat mich verletzt?“. Darunter Stichpunkte zu den Erlebnissen notieren. Das können Mitschüler, Eltern, Partner sein oder auch auch Gott, das Universum oder man selbst. Erst mal alle, die in den Sinn kommen auch wenn einige Erlebnisse bereits gut verdaut sind.

2. Jedem einen 1. Brief schreiben in dem das ganze „Gift“ (belastende Emotionen) unzensiert raus kann. Damit können sich zugehörige Blockaden und Mauern lösen. Diesen Brief nicht versenden sondern irgendwie gefahrenfrei „auflösen“. Aus meiner Perspektive dürfen die Punkte, für die sich ein solcher Brief langweilig anfühlen würde, weil die Ereignisse wirklich gut verarbeitet wurden und im Frieden sind, direkt einen „OK-Häkchen“ bekommen 🙂

3. Jedem einen 2. Brief schreiben der friedlich formuliert ist und die eigenen Gefühle so ausdrückt, dass der Empfänger davon erfährt ohne direkt in Verteidigungsmodus zu müssen. Der 2. Brief könnte auch gesendet werden und ist gutes Konflikttraining.
Versöhnung – nicht um der Anderen Willen, sondern um den eigenen Balast abzuwerfen und nicht weiter schwer daran zu tragen.

So können alte Emotionen gelöst werden die noch immmer für unbewusste Angst sorgen, obwohl die Gefahr längst vorüber ist. Jede Mauer weniger führt zu mehr Freiheit. Ganz schön entspannend!
Wie sorgt ihr für emotionalen Detox?

#BlessedLove

Fotocredit Titelbild: @Karsten Bergmann

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